dredg

dredg

Band

dredg ist meine absolute Lieblingsband und musikalisch beim Frühwerk dem Progressive Rock zuzuordnen, wohingegen die letzten beiden Alben poppiger wurden.

Charakteristisch für dredg sind die atmosphärischen Gitarren, der emotionale Gesang und die bildlichen Texte. Diese verbindet ein zusammenhängendes Thema, es handelt sich daher um Konzeptalben.

Alben

Leitmotif


Das erste Album hat noch einen rohen Sound und einige Shoutparts. Für mich stechen eher einzelne Songs heraus: Lechium, Yatahaze.

Trotzdem musikalisch ansprechend und emotional, die Texte handeln dabei von einem psychisch Kranken der um die Welt reist.

El Cielo

Das zweite Album ist trauriger und ruhiger. Die Songs sind getragen bis rockend und der Gesang ist dabei fragil. Es wird eine wunderbar intensive melancholische Atmosphäre geschaffen, die das Albenkonzept (luzides Träumen) vertont. Im Gegensatz zu Leitmotif überzeugt das Album als Ganzes.

Catch Without Arms

Das dritte Album zeigt schon den weiteren Weg hinzu poppigeren Tönn auf, es handelt sich hier nicht mehr um Progressive Rock sondern um atmosphärischen Alternative-Rock mit gradiosen Gesang und Gitarrenarbeit.

Textlich wieder ein Konzeptalbum, diesmal über Gegensätze im Leben.

Mein Lieblingsalbum weil es mich emotional berührt und begleitet. Typisch für dredg regen die bildlichen Texte zum Nachdenken an.

dredg – Live At The Fillmore


Nach drei grandiosen Alben kommt das verdiente Livealbum. Leider umfasst dieser nicht das ganze Konzert.

Wunderbare spielfreudige Band die auch mal ein Jazz-Saxophon einfließen lässt und starke Songauswahl überzeugen.

The Pariah, The Parrot, The Delusion

Große Enttäuschung!

Schwache Songs und viel Füllwerk wären das eine, die Tendenz die Grenze zu Radiorock/Schlager anzukratzen und oft sogar zu überschreiten das Andere.

Es gibt absolut keinen Grund dieses Album zu kaufen wenn man stattdessen El Cielo oder Catch Without Arms hören kann.

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